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Tag der offenen Tür

20.11.2010 - Sascha Valentin, Hinterländer Anzeiger:

Grundschüler lernen Vielfalt kennen


Schnuppertag an der MPS Steffenberg gewährt Einblicke in bunten Schulalltag

Steffenberg-Niedereisenhausen (val). Flammen bunt färben, ein Orchester bei Weihnachtsliedern begleiten oder am Computer Englisch lernen – das ist nur ein kleiner Auszug dessen, was die Besucher des Tags der offenen Tür an der Mittelpunktschule Oberes Perftal in Niedereisenhausen erlebt haben. Ziel des Schnuppertages war es, den jetzigen Viertklässlern der umliegenden Grundschulen und deren Eltern das Angebot der Förderstufe vorzustellen und damit Werbung für die Schule zu machen.

„Im Vorfeld hatten die Kinder Gelegenheit, sich in drei verschiedene Fachangebote einwählen zu können“, erklärte Schulleiterin Carla Fassold-Luttropp. So sollen die Viertklässler gezielt Einblicke in die Bereiche erhalten, die sie besonders interessieren. Die meisten Anmeldungen verzeichneten in diesem Jahr die Naturwissenschaften – also jene Fächer, in denen die Besucher bei verschiedenen Experimenten selbst aktiv werden konnten. So ließen sie im Chemieunterricht etwa Farben selbstständig bunte Bilder malen oder erlebten, dass Flammen keineswegs nur gelblich, sondern auch in vielen anderen Farben lodern. Besonders erfreut über den großen Andrang der Grundschüler zeigte sich Chemielehrerin Gertrud Debus, die die Gelegenheit nutzte, den neuen und modern eingerichteten Chemieraum der MPS vorzustellen. „Das ist das erste Mal, dass dieser genutzt wird“, betonte sie. Im kommenden Jahr soll nach demselben Vorbild auch ein neuer Physikraum angelegt werden. In einer Biologie-Schnupperstunde konnten die Gäste hingegen in die Welt der Mikroskopie eintauchen oder das menschliche Skelett untersuchen. Neben den Naturwissenschaften boten aber auch die anderen Fächer Einblicke in ihre Arbeit. So lud Christine Haubner dazu ein, bunte Kunstwerke mit Serviettentechnik zu erstellen und Sandy Cramer leitete ihre Besucher an, Plastiken aus Pappmachee zu kreieren. Wer Lust hatte, konnte die Schulband oder die Bläserklassen von Kirsten Littmann nicht nur bei deren Arbeit beobachten, sondern auch selbst zu einem Instrument greifen und die Musiker bei einem Liedchen unterstützen. Damit die Gäste dabei nicht mit knurrendem Magen durch die Schule streifen mussten, hatten die Mittelpunktschüler im Vorfeld unter anderem Muffins und Fruchtspieße zubereitet, die sie nun an die Besucher aus den Grundschulen verteilten.